Franz Kafka

Amerika: The Man Who Disappeared
, 2007
Karl Rossman has been banished by his parents to America, following a family scandal. There, with unquenchable optimism, he throws himself into the strange experiences that lie before him as he slowly makes his way into the interior of the great continent. Although Kafka's first novel (begun in 1911 and never finished), can be read as a menacing allegory of modern life, it is also infused with a quite un-Kafkaesque blitheness and sunniness, brought to life in this lyrical translation that returns to the original manuscript of the book. Подробнее
The Trial
, 2009
When people use the adjective 'Kafkaesque', it is «The Trial» they have in mind – the nightmarish world of Joseph K., where the rules are hidden from even the highest officials, and any help there may be comes from unexpected sources. K. is never told what he is on trial for, and when he says he is innocent, he is immediately asked 'innocent of what?' Is he perhaps on trial for his innocence? Could he have freed himself from the proceedings by confessing his guilt as a human being? Has the trial been set up because he is incapable of admitting his guilt, and hence his humanity? «The Tria»l is a chilling and at the same time blackly amusing tale that maintains, to the very end, a constant, relentless atmosphere of disorientation and quirkiness. Superficially the subject-matter is bureaucracy, but the story's great strength is its description of the effect on the life and mind of Josef K. It is in the last resort a description of the absurdity of 'normal' human nature. Подробнее
The Castle
, 2009
Kafka’s final novel was written during 1922, when the tuberculosis that was to kill him was already at an advanced stage. Fragmentary and unfinished, it perhaps never could have been finished; perhaps the tensions between K., the Castle and the village, K.’s struggle for acceptance or recognition by the mysterious Castle authorities or by the people of the village, never will and never can be resolved. Like much of Kafka’s work, The Castle is enigmatic and polyvalent. Is it an allegory of the sprawling Austro-Hungarian Empire as it disintegrates into modern nation states, or a quasi-feudal system giving way to a new freedom for the subject? Is it the search by a central European Jew for acceptance and integration into a dominant culture? Is it a spiritual quest for grace or salvation, or an individual’s struggle between his sense of independence and his need for approval? Is K. is an opportunist, a victim, or an outsider battling against an elusive authority? Is the Castle a benign source of authority or a whimsical system of control? Like K., the reader is presented with conflicting perspectives that rehearse the existential dilemmas and uncertainties of literary modernity. Подробнее
Amerika
, 2008
»Amerika» erzählt die Geschichte von Karl Rossmann aus Prag, der wegen eines Verhältnisses mit dem Dienstmädchen von seinen Eltern nach Amerika geschickt wird und dem es dort nicht gelingt, sich in der entpersonalisierten, von Maschinen und Industrie geprägten Neuen Welt zurechtzufinden. Die vorliegende von Max Brod 1927 unter dem Titel «Amerika» herausgegebene Fassung beinhaltet das Romanfragment, welches von Kafka in Tagebuchaufzeichnungen ›Der Verschollene‹ genannt wurde, und zwei umfangreiche Bruchstücke des unvollendet gebliebenen Schlusskapitels. Подробнее
Der Prozess
, 2008
Joseph K. wird am Morgen seines dreißigsten Geburtstags von einem Gericht angeklagt, ohne dass er erfährt, was ihm zur Last gelegt wird. Immer stärker verstrickt er sich in die Frage nach seiner Schuldhaftigkeit und dem Sinn des Verfahrens. Die Widersprüchlichkeit der Ereignisse, die inkonsequenten Reaktionen K.s und das dubiose Gerichtsszenario sorgen für eine beklemmende Atmosphäre: Das Vertrauen des Menschen auf eine der Welt zugrunde liegende, verlässliche Ordnung im Sinne eines Gesetzes wird erschüttert. Auch wenn der Autor selbst seinen Roman für unvollendet hielt, gilt «Der Prozeß» zu Recht als Kafkas Hauptwerk. Подробнее
Das Schloss
, 2008
Der Landvermesser K. kommt in einem am Fuße eines Schlosses gelegenen Dorf an, in dem die Bewohner in ständiger Angst vor den im Schloss herrschenden Machthabern bzw. Behörden leben. Sechs Tage lang begegnen K. die merkwürdigsten Dinge, er versucht vergeblich, zum Schloss vorzudringen und kämpft verzweifelt um Anerkennung. Eine düstere, alptraumhaft anmutende Stimmung liegt über dem Geschehen. ›Das Schloß‹ ist einer der rätselhaftesten Romane des 20. Jahrhunderts, nicht nur K., sondern auch dem Leser wird stets aufs Neue der Boden unter den Füßen weggezogen. Подробнее
Das Urteil
, 1994
Ich wusste nicht zu sagen, was ich mehr bewundere: die «naturalistische» Wiedergabe einer phantastischen Welt, die durch die minuziose Genauigkeit der Bilder glaubhaft wird, oder die sichere Kuhnheit der Wendungen zum Geheimnisvollen. Подробнее
Die Verwandlung
, 1997
In lapidarem Ton teilt der erste Satz der Erzählung das Ungeheuerlichemit: Gregor Samsa, ein gehetzter, die väterlichen Schulden abdienenderHandlungsreisender, stellt nach dem Erwachen fest, dass er sich über Nachtin ein monströses Insekt verwandelt hat. Groteskerweise scheint dies Samsa — der Gleichklang zu ist beabsichtigt — nicht zu erschrecken; die Metamorphose wird als gegeben hingenommen. In Panik versetzt Samsavielmehr, dass er den Dienst verschlafen hat, somit die Pflichten gegenüberden Eltern vernachlässigt und dieses von seinem Chef geahndetwerden wird. Von Schuldgefühlen geplagt, tritt Samsa vor seine Familieund den anwesenden Prokuristen, die der Anblick in Panik versetzt. Mitgefühlzeigt die Familie indessen keins: Der Vater treibt den Sohn brutal in seinZimmer; später verwundet er ihn schwer. Die Mutter fügt sich in den Willenihres autoritären Gatten. Die anfängliche Sorge der Schwester um den Bruderkehrt sich bald in Ekel. Abgeschnitten von aller Anteilnahme, vereinsamtund verwahrlost Samsa zusehends. Als er erfährt, dass der Vater heimlichein kleines Vermögen horten konnte, leugnet er, dass seine Opferbereitschaftfür die Familie, die sich rasch an die neue Lage gewöhnt, unnötig gewesenwar. Wie ein haben Familie und Firma Samsa jahrelang ausgebeutet; der Sohn ließ dies mit sich geschehen, um die eigene Existenz rechtfertigenzu können. Die ist folglich nur das konsequente Ende eineslange währenden Prozesses willig ertragener, permanenter Ausbeutung. Samsarevoltiert nicht gegen dieses Schicksal; er hat die Normen der Sklavenmoralvollständig verinnerlicht und beginnt sich als nutzlosen Parasiten zu betrachten: Pflichtbewusst bis in den Tod, will er der Familie nicht zur Last zu fallen, hungert sich zu Tode und wird wie Abfall entsorgt. Подробнее
Der Verschollene
, 2008
»Eine, Geschichte', die allerdings ins Endlose angelegt ist», nannte Kafka diesen Roman in einem Brief an Felice Bauer vom 11.November 1912. Im selben Brief nannte er auch den Titel des Ganzen: Der Verschollene' — die einzige authentische Titelformulierung für diesen Roman, der dann später unter dem Titel, Amerika' berühmt wurde... Es ist die erste größere Arbeit' — so fügte er hinzu — in der ich mich nach 15jähriger bis auf Augenblicke trostloser Plage seit 11/2 Monaten geborgen fühle'. Der damals auf diese Weise vorgestellte Roman erscheint hier so, wie er von Kafka hinterlassen wurde: in der Textgestalt der Handschrift, ohne Normalisierungen oder Modernisierungen — und als Torso. Denn ein Ende, einen definitiven Abschluß, hat ja diese, ins Endlose angelegte' Geschichte in der Tat nie gefunden... «Jost Schillemeit Amerika: das ist hier trotz vieler mit überzeugender Sorgfalt verzeichneter Einzelzüge die Fremde schlechthin. Sie ist überall zu finden, unsere ganze bekannte und gewohnte. Welt ist eine einzige Fremde. Karl, der wie Kafka aus Prag stammt und dessen Name dem des Dichters gleich mit K beginnt, müßte nicht nach Amerika rei-sen, um sich in seinem Amerika zu befinden; er ist schon ausgewandert, wenn er ein Hotelzimmer bezieht oder ins Telephon spricht. Aber wo in, wo außer aller Welt ist er zu Hause? Er wäre in einer Welt zu Hause, in der es gerecht zuginge. Das scheint nicht viel verlangt, und Karl kann auch nicht viel verlangen, denn er ist ein einfacher Bursche, der nicht einmal höhere Schulkenntnisse besitzt und gewiß keine besonderen Ansprüche stellt. Wie gerne nimmt er jede Arbeit auf sich, wie bescheiden ist er im Essen. Nur eben fordert er, töricht genug, daß gerecht und anständig verfahren werde, und genau diese einzige Forderung wird ihm nicht erfüllt, ja seine Existenz scheitert an ihr nahezu überall...» Подробнее

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